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Prof. Dr. Jan Marco Leimeister

Jan Marco Leimeister forscht intensiv über Gestaltung, Einführung und Management von IT-gestützten Organisationsformen und Innovationen. Hierbei werden insbesondere Themen wie Crowdsourcing, Service Engineering und Management, Digital und Internet Business erforscht. 

Ziel der Forschung ist es, Theorien, Methoden, Modelle, Werkzeuge zur Gestaltung von innovativen Informations- und Geschäftssystemen zu entwickeln. Das Vorantreiben von IT-basierten Innovationen, die sozial akzeptabel, technisch stabil und ökonomisch sinnvoll sind ist dabei von zentraler Bedeutung. Da Jan Marco Leimeister auch Lehrveranstaltungen zu diesen Themenfeldern anbietet, wurden mehrere Lehrbücher veröffentlicht, die die Grundlagen und aktuelle Erkenntnisse vermitteln. Weitere Informationen zu den Lehrbücher finden Sie hier.

Die aktuellen Forschungsaktivitäten konzentrieren sich insbesondere auf die folgenden Bereiche:

 

1. Crowdsourcing & IT Innovation

Der Forschungsbereich umfasst die Erforschung und Entwicklung von Theorien, Methoden, Modellen und Werkzeugen zur systematische Entwicklung, Einführung und Nutzung von Crowdsourcing-Ansätzen und IT-basierten Innovationen (IT Innovationen als Forschungsgegenstand) sowie den Einsatz von IT zur Verbesserung des Innovationsmanagements in Unternehmen und Organisationen. Aktuell werden insb. untersucht: 

 

  • IT-basierte Crowdsourcing Ansätze
  • IT-basiertes Innovationsmanagement bei Softwareunternehmen 
  • IT Innovationen im Bereich Ubiquitous / Mobile Computing

 

2. Service Engineering & Management

Service Engineering & Management erforscht die Entwicklung von Theorien, Methoden, Modellen und Werkzeugen zur systematischen Entwicklung, Gestaltung und Erbringung von Dienstleistungen und der damit einhergehenden Wertschöpfungssysteme. Aktuell werden insb. untersucht:

 

  • Industrialisierung der Dienstleistungsentwicklung und -erbringung (insb. für Dienstleistungsunternehmen)
  • Management der IT-Fabrik / IT Service Management 
  • Produkt-Dienstleistungsbündelung / Hybride Wertschöpfung
  • Blended Learning und e-learning Services

 

3. Digital & Internet Business

Im Forschungsfeld "Internet Business" werden Theorien, Methoden, Modelle und Werkzeuge rund um die Wertschöpfung und -aneignung digitaler Unternehmen erforscht. Ziel ist es zum einen ein detailliertes Verständnis zu erlangen, wie Unternehmen wie Google, Apple oder Facebook es geschafft haben, innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit zu dreien der wertvollsten Unternehmen der Welt heranzuwachsen. Zum anderen ist es das Ziel auf Basis dieser Erkenntnisse innovative Geschäftslösungen abzuleiten, die Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen der digitalen Transformation unterstützen sollen. Unter innovativen Geschäftslösungen verstehen wir hierbei insbesondere neue Produkte, Dienstleistungen oder Produkt-Dienstleistungs-Bündel sowie Geschäftsmodelle. Aktuell werden insbesondere untersucht:

 

  • Besonderheiten der digitalen Wertschöpfung
  • Bedürfnisse und Erwartungen der digitalen Nutzer und Kunden
  • Systematische Identifikation und Entwicklung neuer Wertschöpfungs- und -aneignungsmöglichkeiten für Unternehmen.

 

Die Arbeiten sind durch Pluralismus gekennzeichnet, sowohl theoretisch (verhaltenswissenschaftliche, entscheidungs- und gestaltungstheoretische sowie analytisch-konzeptionelle Grundlagen) als auch methodisch (empirisch qualitative, empirisch quantitative, analytisch-konzeptionelle, gestaltungsorientierte (Design Research) Grundlagen). Grundannahme dabei ist, dass die Auswahl der geeigneten Forschungsmethoden der jeweiligen Forschungsfrage folgen muss. Empirische Arbeiten werden im Kontext der genannten Themenbereiche sowohl explorativ als auch konfirmatorisch durchgeführt.

Ziel dieser Vorgehensweisen ist es, Zusammenhänge zu erkennen, zu beschreiben und zu erklären, aber auch Grundlage für die Entwicklung von Lösungen zu sein. Sowohl die Gegenüberstellung und Reflexion theoretischer Zusammenhänge mit den in der Praxis beobachteten Verhaltensweisen als auch die Entwicklung von Lösungen in Form von konzeptionellen, methodischen sowie werkzeugbasierten Artefakten sind Forschungsziele. Die so geschaffenen Artefakte werden in industriellen und/oder experimentellen Szenarios systematisch evaluiert und sollen der betrieblichen Praxis zugeführt werden.

Die langfristig ausgerichtete Forschungsstrategie zielt darauf ab, in erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Praxis von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur industrienahen Forschung den gesamten Forschungs- und Wissenstransferprozess theoretisch fundiert und praxiszugewandt gestalten zu können.